Aktuelles



Segnung des Pfarrheimes Dr.-Schmitt-Str. 4 (Baptistklause)

       

Am Sonntag, 29. Mai.2011 segnete Pfr. Dr. Markus Brunner die Baptistklause, die in Zukunft von Caritas, Kolping,Gruppen wie Missionskreis, die Band United und der Pfarrei gleichermaßen genutzt werden. Dem Segen voran gingen kurze Ansprachen von Herrn Ersten Bürgermeister Michael Sedlmair, Kolpingsvorsitzende Irmi Ismair und von der Caritas Frau Stark-Angermeier. Die Gemeinde Ismaning stellt das Haus kostenlos zur Verfügung mit der Bedingung, dass die soziale Arbeit und die Arbeit mit Jugendlichen als Gegenleistung im Vordergrund stehe.
Frau Ismair bedankte sich dafür ganz besonders bei Herrn Sedlmair. Um die Räume aber freundlicher zu gestalten, nähte Frau Elisabeth Starek zusammen mit Frau Anneliese Sedlmair in tagelanger Arbeit Vorhänge für sämtliche Räume. Dafür bedankte sich Frau Ismair ganz herzlich bei beiden Damen und überreichte Blumen und Pralinen bzw. Sekt.. Auch für den  2. Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Ismaning, Herrn Rudi Höpfl, gab es ein großes Dankeschön für die viele tatkräftige Arbeit in und an diesem Haus. Er bekam einen kleinen Träger Bier sowie einem guten Tropfen Rotwein.
In Erinnerung an das ursprüngliche Kloster organisierte Frau Starek im Dachgeschoss eine Ausstellung alter Bilder über Kirche, Kloster, Schulklassen und kirchliche Ereignisse. Dankenswerterweise stellten einige IsmaningerInnen und auch Frau Heinz vom Archiv der Gemeinde Fotos zur Verfügung. Besonders interessant waren die Bilder des ursprünglichen und später des neu erbauten Klosters der Armen Schulschwestern.
Bei schönstem Sonnenwetter gab es anschließend ein gemütliches Beisammensein bei Essen, Kaffee und Kuchen sowie der zünftigen bayerischen Musi von den „Ismaninger Buam“ unter schattigen Bäumen zwischen Kirche und Baptistklause. Vielen Dank dafür an Maxi Banse und Maxi Dullinger für die musikalische Unterhaltung.
 Es gab auch viele Aktionen rund um den Tag der Begegnung wie u.a. Blutzuckermessung, Infos vom Freiwilligendienst aller Generationen von der Caritas, die Kolpingjugend schminkte die Kids, Malzimmer für Kinder, viel Infomaterial, Generationenmemory sowie Give aways. Die Helfer von Pfarrgemeinderat, der Band United, Missionskreis und Kolping sorgten für reibungslosen Ablauf in der Essens- sowie Kuchen- und Getränkeausgabe. Marianne Sendlbeck schmückte mit ihren Helferinnen das Treppengeländer mit Buchsgirlanden und Bändern. Vielen Dank an all die  zahlreichen Besucher beim Tag der Begegnung für die zahlreichen Begegnungen.
Aber die neuen Nutzer wollen sich nicht zurückziehen in eine Klause sondern das Haus auch beleben  und öffnen, um religiöses und soziales Leben nach außen zu tragen für Ismaninger Bürgerinnen und Bürger.

Fotokollage vom Tag der Begegnung
Irmi Ismair, 1. Vorsitzende





Bezirkswandertag und akuelle Infos zur Lehrstellenbörde

       

Berichte hierzu sind in der Kolpinginfo des Bezirks München - Ausgabe Mai 2011 - auf der Seite 3 zu finden.




Gründungsdatum der Kolpingsfamilie Ismaning

       

Das Vereinsjubiläum stand zur Planung an, um für das Jahr 2012 ein 125jähriges Gründungsfest begehen zu können.
Doch es kommt anders als gedacht:
Unser bisheriger Pfarrer und  Präses Johannes Serz entdeckte bei seinen Vorbereitungen zur Kirchenausstellung und zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Ismaning im Archiv des Pfarrhofes Blätter und Unterlagen. Diese Dokumente besagen eine Vereinsgründung bereits im Jahre 1868, so ist es zumindest im königlich-bayerischen Bezirksamt in München festgehalten und veröffentlicht worden. Auch im Archiv der Gemeindeverwaltung ist ein Datum 1868 festgehalten, ebenso berichten die „Rheinischen Blätter“ zu Köln im Jahre 1868 von einer Gründung des Gesellenvereins.
Gesellenvereine wurden bereits zu Lebzeiten des Gründervaters Adolph Kolpings(1813 - 1865) ins Leben gerufen, um in der Zeit der Industrialisierung den damaligen Gesellen eine Heimat zu bieten, aber auch Bildung zukommen zu lassen. Später wurden die Gesellenvereine dann in Kolpingsfamilie umbenannt.
Bei den Recherchen über ein älteres Gründungdatum als dem bisher gefeierten war es dem Präses und Pfarrer Serz eine Herzensangelegenheit, das langjährige Problem mit dem Kolpingkrug ins Reine zu bringen. Dieser Krug war als Gründungskrug in der damaligen Vereinsgaststätte, dem heutigen Gasthof Neuwirt beheimatet. Durch verschiedene Umstände verblieb der Krug in der Wirtschaft und wurde von der Familie Schmidramsl gehütet, sogar vor den Kriegswirren beschützt.
Frühere Anfragen seitens der Kolpingsfamilie wurden immer ablehnend beantwortet, aber durch das Nichtlockerlassen des Pfarrers und der glückliche Umstand zeitgleich ein Schloß-(Heimat-)Museum der Gemeinde zu eröffnen, ergab sich einfach der Umstand, diesen Gesellenkrug in das Museum zu geben. So wurde auch festgestellt, dass in diesen Krug neben so berühmten Namen wie Lupperger, Hartl, Hohenadl und andere auch die Jahreszahl 1853 eingraviert war. Zu diesem Datum dürften sich die damaligen Gesellen schon getroffen haben, aber erst später, nämlich 1868 wurde ein Verein  nach München und Köln gemeldet. Die heutige Kolpingsfamilie besteht also im Jahre 2010 schon mindestens 142 Jahre und wird im Jahre 2018 ihr 150jähriges Bestehen feiern, sofern sich nicht noch ältere Daten belegen lassen.
Um der ganzen Kolpingsfamilie die Gelegenheit zu geben diesen Krug im Schloßmuseum gemeinsam zu besichtigen, werden wir uns im Vorfeld zum Kolpingsabend mit dem Thema „Vereinsgründung und Jubiläum“ am 12. September 2010 bereits um 19.30 Uhr  im Schloßmuseum treffen, nach der Besichtigung geht’s dann in die Kolpingsstube im kath. Pfarrzentrum.
 
Irmi Ismair, 1. Vorsitzende




Spende für Kinder- und Jugendarbeit in Kenia

       

Die Kolpingsfamilie Ismaning überreichte vier Priestern aus Kenia eine Spende in Höhe von 500,- Euro für ein örtliches Projekt, in dem rund 150 Kinder, insbesondere Staßenkinder, mindestens einmal in der Woche mit einer ordentlichen Mahlzeit versorgt werden und altersgerechte Bildung erhalten. In der Kirche, die sich nur wenige Kilometer von Nairobi entfernt befindet, kümmert sich einer der vier Priester im Rahmen dieses Projektes um Kinder bis zu 18 Jahren, die entweder aus sehr armen und schwierigen Familienverhältnissen stammen, Vollwaisen sind oder von ihren Eltern verstoßen wurden. Schwerpunkt der Bildungsveranstaltungen ist, den Kindern Grundsteine für ein geregeltes Leben zu vermitteln. Die Priester, die der anglikanischen Kirche angehören, sind anlässlich des 2. Ökumenischen Kirchentags nach Deutschland gekommen und waren bei Familie Höpfl einquartiert.

 
Spende_Kenia

Foto:
Die vier Priester aus Kenia mit Vorstandschaftsmitgliedern der Kolpingsfamilie Ismaning

vorne: Reverend Jason, Maria Höpfl
hinten, von links nach rechts: Rudi Höpfl, Irmi Ismair, Reverend Richard, Bianca Kraus, Reverend Bernard, Petra Neumayr, Reverend Ezibon









Bericht: Maria Höpfl; Foto: Brigitte Mitschele





Hobbykünstlermarkt - Spende an das Projekt "Omnibus" und für Kinder in Haiti

       

Die Kolpingsfamilie Ismaning organisiert  2mal jährlich einen Hobbykünstlermarkt im Pfarrsaal Ismaning.

Die Standgebühr wird an die Kath. Kirchenstiftung St. Johann Baptist als
Spende weitergegeben.
Der Frauenstammtisch der Kolpingsfamilie hat sich spontan bereit erklärt, den
Kaffee- und Kuchenverkauf bei dieser Aktion zu übernehmen und den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen.
Eine große Auswahl selbstgebackener Kuchen der Aussteller laden die Besucher und Gäste des Hobbymarktes zum Verweilen in einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen
im Clubraum ein. Auch für die Daheimgebliebenen wurde so manches Stück Kuchen
gekauft.
Dank unserer Helfer und Marktbesucher aus dem Hobbymarkt wurde ein weiteres Mal an das Projekt „Omnibus“ der Haunerschen Kinderklinik 500,- € überwiesen.
Bei diesem Projekt werden 24 verfügbare Zimmer, Wohneinheiten und Gemeinschaftsräume kostenlos während des Klinikaufenthaltes den Eltern kranker Kinder zur Verfügung gestellt. So sollen  ermöglicht werden, sich von den Anstrengungen des Klinikalltags ein wenig zu
erholen, sich zurückzuziehen oder sich mit anderen auszutauschen.
 
Spende_Haiti
Weitere 500,- erhielt am Donnerstag 29.04.2010 Pater Unfried
persönlich überreicht für die Unterstützung Kinder und Jugendlicher in Haiti.

Pater Unfried ist ein Salesianerpater, der hier und vielen Menschen hier in Ismaning und Unterföhring, auch als Vertretungspfarrer, bekannt ist. Die Don Bosco Mission unterstützt vor allem Kinder  und Jugendliche, unter anderem auch im von Katastrophen heimgesuchten Haiti.
 „ Am meisten betroffen sind die Kinder. In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince leben mindestens 3000 Jungen und Mädchen in Straßengräben, Kanälen oder unter Plastikplanen. „Sie sind völlig auf sich allein gestellt,“ sagt Pater Atilio Stra (68). „Haben kein Dach über dem Kopf, wühlen in Abfällen oder Mülltonnen auf der Suche nach Essbaren.“ Wenn die Kinder betteln, treten die Menschen nach ihnen. „Sie gelten als Freiwild, sind Kriminellen ausgeliefert. Die richten die Kinder zum Stehlen ab, misshandeln oder töten sie.“ (siehe www.donboscomission.de)
 
So kann durch die Spenden in vielfacher Weise gutes getan werden.
Viele Aussteller und der Frauenstammtisch freuen sich weiterhin auf zahlreiche Einkäufer beim Hobbykünstlermarkt und zahlreichen Verkauf  von Kaffee und Kuchen, um weiterhin Spenden an Betroffene weitergeben zu können.
„Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.“

Bericht: Irmi Ismair; Foto: Peter Klesius







MITGESTALTEN - Komm lass uns zusammen entscheiden!


Christen sind das Salz der Erde, tragen gesellschaftliche Verantwortung, zum Beispiel

in den Pfarrgemeinden, in den Elternvertretungen der Schulen und Kindergärten,
in den Parteien, Handelskammern, Gewerkschaften, Parlamenten,
in den Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und der Rentenvesicherung,
als Betriebs- und Personalräte, als Arbeits- und Sozialrichter.

Schaut jeder nur auf sich, geht die Welt zum Teufel.
Kolping gibt Mut zur Verantwortung und unterstützt die Engagierten.




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